Heimtextil: Ehrenurkunden für qih-Betriebe

Posted on 28. Februar 2016

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FRANKFURT. Gratulation! Wieder einmal nur Einser. ZVR-Präsident Harald Gerjets ist vom ungebrochen hohen Engagement und der Leistungsfähigkeit der Innungsbetriebe begeistert, die in diesem Jahr während der Heimtextil ihr qih-Zertifikat in Empfang nehmen konnten.

Denn die Qualitätsauszeichnung der qih Qualität im Handwerk Fördergesellschaft mbH, Köln, gibt es nicht geschenkt. Ein Betrieb braucht mindestens zehn Kundenbeurteilungen mit der Note „sehr gut“, um das Siegel überhaupt zu bekommen. Die Idee dahinter ist nicht zuletzt, ihnen ein kundennahes und überzeugendes Aushängeschild für die Imagewerbung im Handwerk an die Hand zu geben. Dieses muss jedoch glaubwürdig sein. Das ist ZVR-Präsident Harald Gerjets wichtig. Der ZVR wolle seine Mitglieder dabei unterstützen, ihren Leistungsstandard zu halten, um ihn letztendlich werbewirksam transparent machen zu können. Harald Gerjets arbeitet selbst seit 2008 mit den Qualitätssiegeln und gehört zu den Pionieren der qih-Strategie, bereits vor seiner Amtszeit als ZVR-Präsident.

Für beste Qualität ausgezeichnet 

2016 ZVR auf der Heimtextil Frankfurt , Pressefrühstück und Preisverleihung, Foyer Halle 5.1/6.1

Henning Cronemeyer informiert in Frankfurt über das qih-Konzept

In Frankfurt wurden nun sechs Innungsbetriebe für ihre kontinuierlichen Höchstleistungen ausgezeichnet: für die 250. ‚sehr gute‘ Kundenbeurteilung die Raumausstattungsbetriebe Braun, Mühlheim; Senftleben, Düsseldorf; Wälbers, Geldern, und Wenner, Pfungstadt. Und für die 100. ‚sehr gute‘ Kundenbeurteilung die Bogenhausener Werkstätte, München, und Raum-Art Horstmann, Eberswalde. (Foto oben)

„Alle Betriebe nehmen laufend am qih-Qualitätssiegel-Verfahren teil.“ Das bestätigt die Urkunde, die den Inhabern der Handwerksunternehmen während der Heimtextil feierlich ausgehändigt wurde. Und so erklärt es Henning Cronemeyer: „Seit 2007 ist das qih-Qualitätssiegel am Markt. Kunden können sich bei der Wahl ihres Handwerksbetriebes zuverlässig daran orientieren.“ Der Geschäftsführer der qih-GmbH freut sich darüber, dass das Interesse an dem Qualitätssiegel verbandsübergreifend wächst. „Je größer die Gemeinschaft, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein zufriedener Kunde nach einem Handwerksbetrieb in unserem Kunden-Portal im Internet sucht.“

Bundesweit imagefördernd

Harald Gerjets ist von dem Qualitäts- und Marketing-Konzept ebenfalls nach wie vor überzeugt. Ihn begeisterte von Anfang an die Möglichkeit, seine Kunden direkt einzubeziehen, um sie letztendlich zu binden. Das Prinzip sei einfach, erklärt er: „Wir händigen unseren Kunden am Ende jedes Auftrags, zusammen mit der Rechnung, eine qih-Karte aus. Sie brauchen darauf lediglich sechs Bewertungskriterien anzukreuzen, Termintreue, Kompetenz, Sauberkeit und Wertigkeit beispielsweise. Und haben so die Chance eine persönliche Beurteilung abgeben. Die meisten unserer Kunden begrüßen es, dass sie sich zu unseren Leitungen äußern können. Wenn sie zufrieden sind, tun sie das natürlich positiv.“

Der Aufwand sei in der Tat gering, ergänzt Henning Cronemeyer. „Gleichzeitig profitieren alle Betriebe vom bundesweiten Einsatz des qih-Siegels und der steigenden Akzeptanz in unterschiedlichen Gewerken.“ Letztendlich werde das dazu führen, dass alle Handwerksbetriebe zu mehr Aufträgen kommen. Die Kosten seien im Vergleich zum Nutzen gering und es bestehe keinerlei Gefahr unsachlicher Kritik. Dauerhaft führen dürfe ein Betrieb das Siegel jedoch nur, wenn die Leistungen konstant ‚sehr gut‘ bleiben. „Daher freue ich mich, dass wir in diesem Jahr in Frankfurt sechs qualitätsorientierten Betrieben aus dem Raumausstatter-Handwerk sogar eine Ehrenurkunde überreichen konnten.“

Weitere Informationen: www.qih.de

Fotos: ZVR

 

 

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